Traumwetter und Rekordbeteiligung beim Bergfest

500 Besucher beim Wintersportverein – Pfarrer Tobias Magerl segnet Kräuterbuschen

Auch in diesem Jahr hatte es das Wetter besonders gut mit dem Bergfest der Patersdorfer Wintersportler gemeint. Nach einem etwas durchwachsenen Wochenendwetter hellte es frühzeitig auf, so dass die Veranstalter schon zum Festaufbau sommerliche Temperaturen vorfanden und die zahlreichen Helfer frohen Mutes waren. Galt es doch auch, ein neues Festzelt und insgesamt 60 Festgarnituren aufzubauen. Dazu waren diverse Pavillons für den Käse-, Rollbraten-, Getränke- und Spülstand notwendig, der Kuchen- und Grillwagen war wieder in Position zu bringen und Parkplätze waren auszuweisen.

Der Festtag entschädigte schließlich vollends für die Mühe. Am späten Vormittag strömten hunderte Besucher aus der gesamten Umgebung zur WSV-Hütte, wo unter freiem Himmel von den beiden WSV-Mesnern Karl Hagengruber und Sepp Seidl, die ihr Amt schon seit über 30 Jahren ausüben, der Altar in passendem Ambiente mit allen notwendigen Messutensilien hergerichtet war.

Auch die fleißigen Zuckenrieder Frauen um Angela Achatz, Mathilde Kroner und Mariele Achatz waren vor Ort, um ihre schönen Kräuterbuschen passend zum Feiertag anzubieten. Der Erlös wird auch in diesem Jahr einem sozialen Zweck zugeführt.
Schon bei der Bergmesse war zu erahnen, dass wohl ein besonders großer Besucherandrang für das Fest zu erwarten ist. Zu Begrüßung vor der Bergmesse dankte WSV-Vorsitzender Heinz Achatz all den vielen Helfern und besonders Pfarrer Tobias Magerl, der trotz Urlaubs persönlich nach Schön gekommen war, um die Messe zu zelebrieren.

Er freute sich, dass wieder so viele den Weg nach Schön gefunden haben. In seiner Predigt ging der Pfarrer anlassbezogen auf den Hintergrund des Feiertages Mariä Himmelfahrt ein. Nach dem christlichen Glauben sei Maria als frommer, einfacher und demütiger Mensch in den Himmel aufgenommen worden (lat. assumptio = Aufnahme). Im Gegensatz dazu stehe Christi Himmelfahrt als Auffahrt. (lat. Ascencio). Damit werde Maria als Mensch gesehen, wie Gott ihn haben möchte.

Der Pfarrer spannte gleichzeitig den Bogen zum Brauch der Kräuterbüschel, die als Blumen und Naturgewächs ebenfalls oft als Randerscheinung – im Gegensatz zu Schmuckblumen – wenig Beachtung fänden, symbolisch aber für die Kraft der Natur im Sinne Gottes für die Gesundheit der Menschen stehen würden. Er segnete die Kräuterbuschen als Geschenk Gottes und der Natur an den Menschen.
Familie Maurer aus Arnetsried umrahmte in diesem Jahr zum ersten Mal die Bergmesse musikalisch und präsentierte die „Waidlermesse“ in sehr feinen und heimatlichen Tönen, die perfekt zu den Bergwäldern der Umgebung und der tollen Aussicht von Schön aus über weite Teile des Bayerischen Waldes passte.
Nach dem Festgottesdienst herrschte auf dem nahen Festgelände beim Gasthof Schroll für eine kurze Zeit Großbetrieb. Die etwa 500 Besucher suchten die durchaus vorhandenen Schattenplätze auf und mussten zügig mit Speis und Trank versorgt werden. Die vorbereitete und bewährte WSV-Mannschaft stieß für kurze Zeit an die Leistungsgrenze. Sogar der Ehrenvorsitzende Karl Fuchs sprang ein und warf den Holzkohlengrill an. Jeder gab sein Bestes und nach einer Stunde war der größte Ansturm vorbei.

Tom Achatz unterhielt, ebenfalls ehrenamtlich, mit seinem Kontrabass-Musikerkumpanen Sigi textsicher mit meist waidlerischen Liedern das bunt gemischte Publikum. Jung und Alt, Frauen und Männer, Einheimische, Urlauber und sonstige Gäste, Familien und Geschäftsleute, alle waren beim Bergfest vertreten, so dass dem WSV-Chef nur mehr ein „Grüß Gott „ und „Danke für Euer Kommen“ blieb.

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