{"id":6367,"date":"2018-11-14T19:42:28","date_gmt":"2018-11-14T18:42:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wsv-patersdorf.de\/wordpress\/?p=6367"},"modified":"2018-11-14T19:42:28","modified_gmt":"2018-11-14T18:42:28","slug":"lauf-ass-aus-linden-weit-vorn-beim-new-york-marathon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wsv-patersdorf.de\/wordpress\/aktuelles\/lauf-ass-aus-linden-weit-vorn-beim-new-york-marathon\/","title":{"rendered":"Lauf Ass aus Linden weit vorn beim New York Marathon"},"content":{"rendered":"<h6 style=\"text-align: center;\">Andi Oberberger (45) vom WSV Patersdorf erf\u00fcllte sich einen sportlichen Lebenstraum \u2013 42,195 Kilometer in etwas mehr als drei Stunden gerannt<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>n der regionalen L\u00e4uferszene ist der 45-j\u00e4hrige Andi Oberberger aus Linden eine feste Gr\u00f6\u00dfe, weil er bei verschiedenen Events nicht nur in seiner Altersklasse Spitzenpl\u00e4tze belegt und k\u00fcrzlich beim Berlin-Marathon mit einer Zeit unter drei Stunden weit im Vorderfeld landete und seine Zeit vom Hamburg-Marathon um zehn Minuten gesteigert hat. Mit insgesamt 2800 Trainingskilometern alleine in diesem Jahr legte er einen stabilen Grundstock und holte sich bei k\u00fcrzeren Wettk\u00e4mpfen auch die notwendige Tempoh\u00e4rte f\u00fcr seinen gro\u00dfen L\u00e4ufertraum: den Start beim New-York-Marathon.<!--more--><\/p>\n<p>Der Aufbruch zum 42-Kilometer-Lauf am 3. November erfolgte vier Tage zuvor vom Flughafen M\u00fcnchen aus. Bei einem M\u00fcnchner Lauf-Reiseb\u00fcro hatte er fr\u00fchzeitig das Startrecht geordert. Bei der Einreise in die USA auf dem Flughafen John F. Kennedy wurde Oberberger aber erst einmal f\u00fcr eineinhalb Stunden bei der sehr intensiven Passkontrolle gebremst. Dies glichen dann aber die sehr erfreulichen Wetterprognosen f\u00fcr das Wettkampfwochenende (sonnig, 14 Grad) aus. Im Hinblick auf das nahende Gro\u00dfereignis huschten die Sehensw\u00fcrdigkeiten der Weltmetropole wie Freiheitsstatue oder das Empire State Building einfach vorbei und auch der Jetlag hielt sich in Grenzen. Die notwendigen Startunterlagen holte der WSV-L\u00e4ufer bereits zwei Tage vor dem Start kurz mal eben beim Fr\u00fchst\u00fcckslauf ab. Die Spannung stieg und stieg. Am Wettkampftag war bereits um 4.45 Uhr Aufstehen angesagt, damit der Zubringerbus des Hotels um 5.30 Uhr genommen werden konnte. Eine sp\u00e4tere Anreise nach Staten Island ist wegen der anschlie\u00dfenden Sperrung der Zubringerbr\u00fccke nicht mehr m\u00f6glich, so dass der Familienvater aus Linden sich das Fr\u00fchst\u00fcck selber organisieren musste.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.wsv-patersdorf.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Andi-Oberberger-Bild-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-6371\" src=\"https:\/\/www.wsv-patersdorf.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Andi-Oberberger-Bild-4-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"474\" height=\"711\" srcset=\"https:\/\/www.wsv-patersdorf.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Andi-Oberberger-Bild-4-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.wsv-patersdorf.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Andi-Oberberger-Bild-4-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.wsv-patersdorf.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Andi-Oberberger-Bild-4-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.wsv-patersdorf.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Andi-Oberberger-Bild-4.jpg 1690w\" sizes=\"auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nochmals waren im Startbereich strenge Sicherheitskontrollen angesagt und weil die Kleiderabgabe schon um 8.20 Uhr notwendig war, musste sich der Patersdorfer L\u00e4ufer mit Wegwerfkleidung bis zum Start warm halten. Zugleich war er aber total hingerissen von der Szenerie: 52&nbsp;700 Marathonl\u00e4ufer aus aller Welt waren beim ber\u00fchmtesten Lauf am Start \u2013 und er mittendrin. Aufgrund seiner hervorragenden Referenzzeit von unter drei Stunden durfte der 45-J\u00e4hrige um 8.50 Uhr sogar in die erste Startwelle, die 25 Minuten nach den Profis auf die Reise geschickt wurde. Zuvor begr\u00fc\u00dfte der B\u00fcrgermeister von New York die Starter und bei der live gesungenen amerikanischen Nationalhymne herrschte eine G\u00e4nsehaut ausl\u00f6sende Totenstille, bis dann mit einer Kanone der Startschuss erfolgte und der Frank-Sinatra-Song \u201eNew York, New York\u201c die L\u00e4ufer auf den ersten Metern \u00fcber die Verrazano-Narrows-Br\u00fccke begleitete. Dabei befanden sich zwei Startbereiche auf und einer unter der Br\u00fccke. Drei weitere Startwellen folgten.<\/p>\n<p>Am Scheitelpunkt der Br\u00fccke konnten die L\u00e4ufer nochmals die Skyline von Manhattan bewundern, wenn sie \u00fcberhaupt daf\u00fcr einen Blick hatten. Von den ersten Metern an begleiteten Abertausende kreischende und total begeisterte Zuschauer die Ausdauersportler auf der 42,195 Kilometer langen Strecke. Andi Oberberger, er ist bei Rohde&nbsp;&amp;&nbsp;Schwarz in Teisnach besch\u00e4ftigt, war schon vorher bewusst, dass das Streckenprofil \u00fcber insgesamt f\u00fcnf gro\u00dfe Br\u00fccken nicht einfach war und setzte seine Zielzeit auf etwa 3:15 Stunden fest. Tats\u00e4chlich saugten ihm die langen Br\u00fcckenaufg\u00e4nge von Meile zu Meile viel Kraft aus den Beinen. Nach 21 Kilometern gerader Strecke ging es vom Stadtteil Brooklyn \u00fcber die Pulaski-Br\u00fccke nach Queens und die H\u00e4lfte der Strecke war geschafft. Mit seiner Zwischenzeit (Halbmarathon) von 1:28 Stunden war er noch ganz zuversichtlich, als er aber \u00fcber die Queensborough-Br\u00fccke vom Stadtteil Queens nach Manhattan kam und auf der First Avenue etwa sechs Kilometer geradeaus nach Norden und \u00fcber die n\u00e4chste Br\u00fccke in die Bronx einbog, half ihm die Begeisterung der Zuschauer sehr, bei denen man sehr gut die unterschiedlichen Bev\u00f6lkerungsschichten New Yorker Stadtteile unterscheiden konnte. Er bekam nur am Rande mit, dass sogar Scharfsch\u00fctzen der Polizei die Veranstaltung von den Hochh\u00e4usern aus sicherten.<\/p>\n<p>Kurz vor dem Central Park, dem schwersten Teil der Strecke, musste er seinem hohen Tempo von 4:10 Minuten pro Kilometer Tribut zollen und die Strapazen wurden gewaltig. Zum Schluss wollte nur mehr der Kopf und der K\u00f6rper von Oberberger f\u00fchlte sich vollkommen leer an, doch die letzten 1200 Meter zur Ziellinie wurde der L\u00e4ufer aus dem Bayerischen Wald von den frenetisch anfeuernden Zuschauern regelrecht getragen und f\u00fcr ihn blieb die tolle Zielzeit von 3:06:41 Stunden stehen, was den Gesamtrang 1750 und in seiner Altersklasse den 188. Rang unter 4698 Startern bedeutete. Nach zwei Tagen Regeneration trat der in Linden wohnende Andreas Oberberger mit dem Gef\u00fchl die Heimreise an, dass er ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Sportereignis in einer tollen Stadt erlebt hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Andi Oberberger (45) vom WSV Patersdorf erf\u00fcllte sich einen sportlichen Lebenstraum \u2013 42,195 Kilometer in etwas mehr als drei Stunden gerannt &nbsp; n der regionalen L\u00e4uferszene ist der 45-j\u00e4hrige Andi Oberberger aus Linden eine feste Gr\u00f6\u00dfe, weil er bei verschiedenen Events nicht nur in seiner Altersklasse Spitzenpl\u00e4tze belegt und k\u00fcrzlich beim Berlin-Marathon mit einer Zeit &hellip; <a href=\"https:\/\/www.wsv-patersdorf.de\/wordpress\/aktuelles\/lauf-ass-aus-linden-weit-vorn-beim-new-york-marathon\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Lauf Ass aus Linden weit vorn beim New York Marathon<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6370,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3,42],"tags":[],"class_list":["post-6367","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles","category-presseberichte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.wsv-patersdorf.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6367","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.wsv-patersdorf.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.wsv-patersdorf.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wsv-patersdorf.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wsv-patersdorf.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6367"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.wsv-patersdorf.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6367\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6372,"href":"https:\/\/www.wsv-patersdorf.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6367\/revisions\/6372"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wsv-patersdorf.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6370"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.wsv-patersdorf.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6367"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wsv-patersdorf.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6367"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wsv-patersdorf.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6367"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}