Abschiedsstimmung bei der Bergmesse

Patersdorf(hf). Etwas Wehmut war in den Gesichtern der vielen Besucher der Bergmesse bei der Skihütte des WSV Patersdorf zu lesen. Wussten sie doch, dass es wohl die letzte Messe mit dem außerordentlich beliebten Pater Thomas sein würde. Er tritt zum September eine Pfarrstelle bei Amberg an.
Besonders sorgfältig hatten deshalb die Hüttenwarte Karl Hagengruber mit Ehefrau Marianne und Sepp Seidl den Altar mit einem aufwendigen Blumenschmuck besonders schön geschmückt. Und dann meinte es auch noch das Wetter besonders gut mit den Verantwortlichen des WSV Patersdorf. Der freundlichste Tag der Woche war Mariä Himmelfahrt. Der Hochnebel verzog sich pünktlich zur Predigt.
In seinen Worten mahnte Pater Thomas den in der heutigen Zeit beispiellosen Körperkult einerseits und den dagegen oft fahrlässigen Umgang mit der Gesundheit andererseits an. Beides sei nicht im Sinne Christi. „Gott schuf den Körper, so wie er ist und der Mensch soll damit verantwortungsvoll umgehen“, sagte er. Schließlich würde in diesem Körper ein Geist wohnen, der die Herrlichkeit Gottes erahnen solle, betonte Pater Thomas.
Die Patersdorf Sänger unter der Leitung von Rolf Bredl und der Begleitung von Centa Meier untermalten den Gottesdienst in gewohnt eindrucksvoller Weise. Mit den vier Ministranten Norbert Ernst, Maria Treimer, Anja Stadler und Lisa Wittenzellner sowie Lektorin Johanna Fuchs, assistierten WSV-Mitglieder.
Beim anschließenden Bergfest schafften im Festzelt viele Helfer, eine zügige Bewirtung zu organisieren. Tom Achatz mit seinen urbayerischen Liedern sorgte dabei wieder für die echt „waldlerische Bergfeststimmung“. WSV-Vorsitzender Karlheinz Achatz dankte den vielen Helfern innerhalb des Vereins. Besonders aber Pater Thomas für seinen eindrucksvollen Gottesdienst. Er wünscht ihm auch von Seiten des Vereins an seiner neuen Wirkungsstätte viel Erfolg.